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Letzte Aktualisierung
23.07.2006

 

 

                                       

 

Der Stahlberg und insbesondere die Stahlbergkapelle wurde bereits in einem Gedicht vom Uissigheimer Ehrenbürger Wilhelm August Berberich besungen.

                                
Die Bergkapelle von Uissigheim

 

Wandrer schritt in Frühlingstagen

durch der tauber grünes Tal

und er sah ein Kirchlein ragen

auf den Höh´n im Morgenstrahl.

 

Hell ein Glöckchen klang hernieder

von des steilen Berges Hang.

Und er lauscht´ und lauschte wieder

jenes Glöckleins Silberklang.

 

Droben bot sich seinen Blicken

eine Welt in Wundern bald:

Tief durchflutet von Entzücken

schaut er weit den Spessartwald.

 

Leuchtend winken Mainlands Höhen,

freundliche grüßt der Tauber Strand -

"Hab´ dich nie so groß gesehen,

du mein herrlich Frankenland!" -

 

Um des Kirchleins graue Mauern

wehte kühl der Morgenwind.

Und er trat mit heil´gem Schauern

durch die kleine Tür geschwind.

 

Kurze Schatten wob die Sonne,

als er schied vom stillen Ort:

tief im Herzen Heimatwonne,

in der Brust ein göttlich Wort. -

 

"Land! wo trotzend Sturm und Wehen,

Christi Blumen sproßten aus:

Schön und groß wird dich ersehen,

wer dich schaut - vom Gotteshaus."

 

Wilhelm August Berberich

Bereits im Jahr 1865 wurde ein hölzernes Kreuz auf dem Stahlberg errichtet. In den Jahren 1867 bis 1869 wurde am oberen Teil des Weges die 14 Stationen des Kreuzweges errichtet. Sie wurden von verschiedene Wohltätern aus der Gemeinde  gestiftet und aus roten Sandstein durch den Bildhauer Karl Buscher aus Gamburg erschaffen.

Auf dem Gipfel des Berges wurde im Jahr 1870 zu Ehren der allerheiligsten Dreifaltigkeit eine Kapelle aus rotem Sandstein errichtet. Die Steine wurden von hiesigen Bewohner unentgeltlich gebrochen und auf den Gipfel geschaffen. Sämtliche Gelder wurden von Wohltätern gespendet. Der Bauplatz wurde von Johann Anton Berberich unentgeltlich abgetreten. Grundsteinlegung war am 23.05.1870. Im Grundstein wurde eine Urkunde mit folgenden Inhalt eingelegt:

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